Verkokungen der Ansaugbrücke und Einlassventilkanälen entfernen

Mit Walnussschalen gegen Verkokung vorgehen

Das Problem:

Bei Fahrzeugen mit Direkteinspritzsystem – Diesel oder als auch beim Benziner –  treten Ablagerungen im Ansaugsystem durch Verkokung auf. Dies passiert bereits schon bei Motoren mit einer Laufleistung unter 100.000 Kilometern. Diese Ablagerungen setzen/haften sich sowohl am Ventilschaft, als auch im Ansaugkanal ab.  Hervorgerufen durch AGR (Abgasrückführung) und die Rückführung aus der Kurbelgehäuseentlüftung tragen sie zu unrundem Motorlauf, schlechtem Ansprechverhalten und erhöhtem Benzin-/Dieselverbrauch bei. Dies ist ein Problem bei Motoren mit Direkteinspritzung.

Konstruktionsbedingt sind dafür die Abgasrückführung sowie die Rückführung der Kurbelgehäuseentlüftung verantwortlich, dies führt auf Dauer zu Leistungseinbußen und unrundem Motorlauf. Obwohl Direkteinspritzer effizienter durch den direkt in den Brennraum eingespritzten Kraftstoff arbeiten, so fehlt der Selbstreinigungseffekt von „normalen“ Einspritzmotoren. Der Kraftstoff wird in neueren Systemen direkt in den Brennraum und nicht wie früher, in das Saugrohr eingespritzt. So kann der Kraftstoff die Einlassventile und Ansaugwege nicht mehr „umspülen“.

Was wird dagegen gemacht

Musterbild.

Um diese Verkokung zu entfernen nutzen wir das sogenannte Walnuss-Strahlen. Dabei wird nur die Ansaugbrücke demontiert, die Demontage des Zylinderkopfs ist überflüssig.
Das Walnußschalen-Strahlen ist ein Reinigungsverfahren für das Ansaugsystem bei Benzin- und Dieselmotoren, damit der Strahl die Ventile und die Einlass Kanäle erreicht, wird lediglich die Ansaugbrücke entfernt. Jetzt werden mit einem Spezialgerät die Verkokungen entfernt.

Die Rückstände werden sofort dabei abgesaugt.
Der Abbau des Zylinderkopfes ist somit nicht nötig und spart kosten. Die Ventile und Saugkanäle sehen danach fast wie neu aus.

Musterbild

Vorteile des Walnussschalen Granulats
Aufgrund der geringen Härte von Walnusschalen und der stumpfen Oberfläche wirkt das Granulat nicht schleifend, es trägt kein Material am Bauteil ab, nur die Verkokungen/Ablagerungen werden entfernt. Eventuelle Reste des Granulats, die nicht direkt mit abgesaugt wurden, können keine Schäden am Motor verursachen, Diese Reste werden dann beim Motorstarten verbrannt.

Bei uns kostet diese Reinigung 500,-€